Zahnerhalt
durch Parodontosebehandlung, Grundsätzlich dienen alle Maßnahmen, die Patienten und Zahnarztpraxis durchführen, der Zahnerhaltung. Klassischerweise hat sich in der Zahnmedizin der Begriff der Zahnerhaltung für alle Maßnahmen etabliert, die für den Bereich der Füllungstherapie und der Parodontosebehandlung stehen.
Ästhetische FüllungstherapieJe nach Zerstörungsgrad der Zähne durch Karies und / oder Frakturen ist es möglich, die Zähne in Funktion und Ästhetik wieder herzustellen. Bei diesen Füllungen wird gleichzeitig eine weitere Zerstörung des Zahnes und des Zahnhalteapperates verhindert. Die einfachste Versorgung, neben der altbekannten Amalgamfüllung, ist die Versorgung eines Zahnes mit einer zahnfarbenen Glasionomer-Zement-Füllung. Die ästhetisch und auch von der Standfestigkeit anspruchvollste Versorgung ist die mittels Schmelz-Ätz-Technik individuell geschichtete Kunststoff- oder Composite-Füllung. Bei ihr kann der Zahn bei kleinen bis mittleren Defekten wirkungsvoll wieder aufgebaut werden.
InlayversorgungenBei etwas größeren Defekten wird häufig zur Versorgung mit Inlays geraten. Im Gegensatz zur gewöhnlichen Füllungstherapie wird nach Abdrucknahme des Zahnes ein Zahntechniker damit betraut, das Inlay herzustellen. Dieses wird dann im Rahmen eines Folgetermins im Zahn befestigt. Man unterscheidet zwischen zwei gängigen Inlayarten. Goldinlays und Keramikinlays. Beide haben eine extreme Langlebigkeit. Letztendlich ist es eine Frage des persönlichen Geschmacks, ob Sie eine gold- oder zahnfarbene Versorgungsart bevorzugen.
GoldhämmerfüllungenDies ist eine sehr alte Technik zur Versorgung von extrem kleinen Defekten. Mehrere Lagen Blattgold werden in den Zahndefekt eingebracht. Durch dieses Verfahren kann man eine extrem hohe Randdichtigkeit erzielen. Allerdings ist das Blattgold sehr weich, so dass wirklich nur kleine Defekte auf diese Art füllbar sind. Eine Tragedauer von über 30 Jahren ist bei solcher Füllung dafür keine Seltenheit.
ParodontosebehandlungEin sehr häufiger Grund für Zahnverlust ist die Parodontitis (landläufig als Parodontose bekannt). Neben der Vermeidung von Karies ist hier der Hauptansatzpunkt Prophylaxe. Ist es zur Parodontose gekommen, wird der Schweregrad ermittelt. Für die diversen unterschiedlichen Arten der Parodontose gibt es viele unterschiedliche Therapien, denen eines gemein ist: Die Anzahl der Bakterien, die Zahnfleisch, Knochen und Zähne schädigen, ist drastisch zu senken. Ist dies gelungen, muss dafür Sorge getragen werden, dass die Neubesiedelung mit Bakterien möglichst nicht stattfindet. Sind erst einmal
Knochen und Zahnfleisch verloren gegangen, gibt es in einigen Fällen die Möglichkeit
beides wieder aufzubauen. Wichtig ist in diesem Fachgebiet die individuelle
Therapieauswahl und
mehr als in jedem anderen Gebiet die gute Mitarbeit der Patienten - zum
Beispiel durch regelmäßige professionelle Zahnreinigung
im Rahmen der Prophylaxe. |
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